Kurzinhalt:

Die 19-jährige Paula Borchert wird tot aus der Oder in der Nähe von Frankfurt geborgen. Kommissarin Olga Lenski und ihr Kollege Adam Raczek übernehmen die Ermittlungen. Paula war erst seit kurzem als Au-pair-Mädchen bei Leo Heise angestellt. Leo ist alleinerziehender Vater und lebt mit seinen beiden kleinen Kindern im Haus seiner Eltern Katarzyna Heise und Gerd Heise. Paula, die ihren Au-pair-Job nicht sonderlich ernst nahm, war sehr kontaktfreudig und hatte sich mit Milena und deren Freund Marcin angefreundet.

Die Ermittler stoßen bei ihren Recherchen auf einen alten Fall im Umfeld der Familie Heise: Vor 15 Jahren verschwand Julia Sikorska, Tochter von Katarzyna und Stieftochter von Gerd Heise. Bis heute gibt es kein Lebenszeichen von ihr. Pawel Sikorski, der leibliche Vater von Julia, verdächtigt seitdem Gerd Heise und beschuldigt ihn des sexuellen Übergriffs auf Julia. Olga und Adam müssen klären, ob das Verschwinden von Julia Sikorska im Zusammenhang mit dem Tod von Paula Borchert steht.

Originaltitel:

POLIZEIRUF 110: DER FALL SIKORSKA

Regie:

Stefan Kornatz

Buch:

Bernd Lange, Hans-Christian Schmid

Herstellungsland und -jahr:

Deutschland, Polen 2018

Eine

23/5 Filmproduktion

im Auftrag des:

Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)

Erstausstrahlung ARD:

25. November 2018, 20:15 Uhr

Kurzinhalt:

Der 60-jährige Walter (Rainer Bock) ist Möbelpacker für Zwangsräumungen. Er ist der treuste Schlepper, den Walters Chef Roland Grone (Uwe Preuss) in seiner Spedition hat. Walter ignoriert die Schmerzen, die ihm der Knochenjob bereitet, ebenso wie das Leid der Menschen, in deren Privatsphäre er täglich eindringt.

Grone plant mit Hilfe des zwielichtigen Familienklans der Afsaris ein riskantes Immobiliengeschäft. Walters Freund, der Gerichtsvollzieher Alfred (Thorsten Merten), weiß, wie das geht: Die Afsaris, zu denen auch der neue Kollege Moussa (Roman Kanonik) gehört, geben Grone ihr Geld, er kauft billig Häuser, entmietet sie – auch mit Gewalt – um sie für ein Vielfaches wieder zu verkaufen und verhilft den Afsaris so dazu, schmutziges Geld zu waschen. Nur: Ein letzter Mieter weigert sich auszuziehen. Walter glaubt in dem jungen Mann (Albrecht Schuch) seinen Sohn Jan wiederzuerkennen, den er vor Jahrzehnten im Stich gelassen und seitdem nie wieder gesehen hat.

Ohne sich ihm zu offenbaren, nähert sich Walter Jan und dessen Familie (Nina Gummich, Johannes Gevers) behutsam an. Als ihm klar wird, wie unberechenbar die Männer sind, auf die sich Grone eingelassen hat, gerät Walter zunehmend unter Druck.

Synopsis:

60-year-old Walter Scholl (Rainer Bock) is a mover for forced evictions. The former weightlifter is the best and most loyal hauler that Walter’s boss Roland Grone (Uwe Preuss) employs at his house moving company. Walter ignores the increasing pain caused by his back-breaking job just as he refuses to see the agony of the people whose sphere of privacy he violates every day.

Grone is planning a risky real estate deal with the help of a dubious family clan. A pre-2nd-World-War apartment house in one of the best neighborhoods is supposed to be rid of all tenants and re-sold with a huge profit. The problem: One remaining tenant (Albrecht Schuch) refuses to leave his apartment despite a court order. Walter believes to recognize the stubborn young tenant as the son he abandoned decades before and hasn’t seen since.

Instead of revealing himself as his long lost father, Walter tries to get close to his adult son Jan and Jan’s family (Nina Gummich, Johannes Gevers). Once he gradually realizes how unpredictable the men Grone has gotten mixed up with really are, Walter increasingly gets caught in the middle.

ATLAS unfolds as an intense thriller, told with the emotional impact of a drama and featuring a main character who, brought face to face with his past, goes far beyond his own personal limits.

Originaltitel:

ATLAS

Internationaler Titel:

THE MOVER

Regie:

David Nawrath

Buch:

David Nawrath, Paul Salisbury

Herstellungsland und -jahr:

Deutschland 2017/18

Eine

23/5 Filmproduktion

in Koproduktion mit:

WDR und ARTE

Gefördert durch:

BKM, HessenFilm und Medien GmbH, DFFF

Verleih Deutschland:

Pandora Film Medien GmbH

Weltvertrieb:

via 23/5 Filmproduktion GmbH

Kinostart Deutschland:

25. April 2019

Uraufführung:

24. Oktober 2018, 52. Int. Hofer Filmtage

Presseheft:

Atlas_Presseheft_2019

Kurzinhalt:

In Forstenau, einer Kleinstadt nahe der tschechischen Grenze, verschwindet die zwanzigjährige Janine Grabowski. Während vieles darauf hindeutet, dass sie klammheimlich der Provinz den Rücken kehren wollte, ist ihre Mutter Michelle überzeugt, dass Janine etwas zugestoßen sein muss. Die Vermisstenanzeige verschwindet allerdings schnell in den Akten der Polizei. Niemand mag an ein Verbrechen glauben, nicht hier. So ist Michelle gezwungen, sich auf eigene Faust auf die Suche zu machen. Je mehr sie über ihre Tochter und deren Umfeld in Erfahrung bringt, desto stärker stellt sich ihr die Frage, wie sehr ihr eigenes Verhalten in der Vergangenheit dazu beigetragen hat, ein Netz aus Lügen und Geheimnissen zu spinnen, in dem Janine nicht das einzige Opfer bleibt.

Synopsis:

20-year-old Janine Grabowski disappears in a small Bavarian town near the Czech border. While all evidence indicates that Janine secretly wanted to leave the backcountry, her mother, Michelle, becomes increasingly convinced that there’s something amiss. Michelle’s missing person’s report is quickly filed away by the police. So the single mother is forced to investigate at her own risk. The longer she hunts for an answer to Janine’s disappearance, the more she discovers about her daughter and the people with whom she kept company. She begins to doubt whether Janine even wants to be found.

Originaltitel:

DAS VERSCHWINDEN

Internationaler Titel:

THE VANISHING

Regie:

Hans-Christian Schmid

Buch:

Bernd Lange, Hans-Christian Schmid

Herstellungsland und -jahr:

Deutschland, Tschechien 2016/17

Eine achtteilige Miniserie der

23/5 Filmproduktion

in Koproduktion mit:

ARD Degeto, BR, NDR und SWR für DasErste und Mia Film, Prag

Gefördert durch:

FFF Film- und Fernsehfonds Bayern, Medienboard Berlin-Brandenburg, Tschechischer Staatsfonds der Kinematographie

Vertrieb:

Beta Film GmbH

Erstausstrahlung ARD:

22., 29., 30. und 31. Oktober 2017 jeweils 21:45 Uhr in der ARD (4x Doppelfolgen à 90 Min.)

Uraufführung:

26. Juni 2017, 35. Filmfest München (Neue Deutsche Serien)

Presseheft:

ARD Presseheft zur Erstausstrahlung (Doppelseiten-Ansicht empfohlen)

Kurzinhalt:

Marko ist Mitte dreißig, hat gerade sein erstes Buch veröffentlicht und lebt seit seinem Studium in Berlin – weit genug entfernt von seinen Eltern Gitte und Günter, mit deren bürgerlichem Lebensentwurf er sich nie so recht anfreunden konnte. Ein, zwei Mal im Jahr besucht er die beiden, in erster Linie um ihnen ein paar gemeinsame Tage mit ihrem Enkel zu ermöglichen.

Seine Hoffnung auf ein ruhiges Wochenende im Kreis der Familie erfüllt sich nicht, denn Gitte, die seit Markos Kindheit psychisch labil ist, fühlt sich nach einer homöopathischen Behandlung zum ersten Mal seit langer Zeit so gesund, dass sie ihre Medikamente absetzt. Sie bittet darum, von nun an wie ein vollwertiges Mitglied der Familie behandelt zu werden und freut sich, jetzt, da ihr Mann Günter seinen Verlag verkauft hat, auf einen gemeinsamen Lebensabend an dessen Seite. Die Reaktionen auf Gittes Ankündigung sind verhalten. Während Markos jüngerer Bruder Jakob aus Angst um die Gesundheit der Mutter auf eine Fortführung der medizinischen Behandlung besteht, gibt Günter zu erkennen, dass Gitte mit ihrer unerwarteten Genesung die Pläne durchkreuzt, die er für seinen Ruhestand gemacht hatte. Nur Marko steht hinter Gittes Entschluss und sieht darin eine Chance für sie und die Familie.

Als Jakob nicht mehr verbergen kann, dass er sich mit einer Niederlassung als Arzt und dem Bau eines Hauses überschuldet hat, ist Marko der einzige, der Gitte, ihrem Wunsch entsprechend, diese bittere Niederlage nicht vorenthält. Damit bringt er das vermeintlich gut eingespielte Familiengefüge aus dem Gleichgewicht.

Synopsis:

Marko is in his mid-thirties, has just published his first book, and has been living in Berlin since his university days – far enough away from his parents Gitte and Günter with their bourgeois lifestyle that he could never quite get used to. He visits them once or twice a year, mainly to give them a chance to spend a few days with their grandson.

His hopes of spending a quiet weekend with his family fall short when Gitte, who has been mentally unstable since Marko was a child, after a homeopathic treatment feels so healthy for the first time in a long time that she stops taking her medication. She asks to be treated from now on as a full member of this family and, now that her husband Günther is finally selling his publishing company, is looking forward to their retirement days together.

Gitte’s announcement triggers reserved reactions. Fearing for his mother’s health, Marko’s younger brother Jakob insists she continue her medication treatment, whilst Gitte’s unexpected recovery evidently seems to be foiling Günther’s retirement plans. Marko is the only one who stands behind Gitte’s decision, seeing in it a chance for her and the family.

When Jakob can no longer hide his financial troubles due to setting up his doctor’s practice and building a house, Marko is the only one who respects his mother’s wishes and doesn’t hide this bitter failure away from her and, in so doing, tips his family’s seemingly well-established structure out of balance.

Originaltitel:

WAS BLEIBT

Internationaler Titel:

HOME FOR THE WEEKEND

Regie:

Hans-Christian Schmid

Buch:

Bernd Lange

Herstellungsland und -jahr:

Deutschland 2011

Eine

23/5 Filmproduktion

in Koproduktion mit:

SWR, ARTE und WDR

Gefördert durch:

Film- und Medienstiftung NRW, Medienboard Berlin-Brandenburg, DFFF, FFA, BKM

Verleih Deutschland:

Pandora Film Medien GmbH

Weltvertrieb:

The Match Factory

Kinostart Deutschland:

06. September 2012

Uraufführung:

14. Februar 2012, offizieller Wettbewerbsbeitrag der 62. Int. Filmfestspiele Berlin

Kurzinhalt:

Am Waldrand liegt die Neubausiedlung „Die Hügel von Beauval“, eine in sich geschlossene Gesellschaft, in der alles geregelt ist und der Investor als Übervater Sorge für seine Bewohner trägt. Ein neuer Arzt wird gesucht und so kommt François, ein junger Arzt aus Paris in die französische Provinz. Seine Freunde, seine Freundin und auch er selbst können nicht konkret sagen, was ihn dazu treibt. Aber François lässt sich treiben und gerät schnell in die von subtilen Machtproben und Intrigen durchzogene Gesellschaft von „Beauval“.

Es ist vor allem die verschworene Gemeinschaft der Jugendlichen, die François sehr schnell zum Spielball ihrer undurchsichtigen Rituale macht. Bei den Mädchen, besonders bei der schüchternen Claire, löst der gut aussehende Arzt schwärmerische Fantasien aus. Die Mädchen simulieren Krankheiten und lassen den Arzt der Reihe nach zu nächtlichen Hausbesuchen antreten. Die Jungs betrachten ihn als Eindringling und provozieren ihn bei jeder Gelegenheit mit unverhohlener Feindseligkeit.

Nachts treffen sich die Jugendlichen regelmäßig am Waldrand, um sich in undurchschaubaren Ritualen und riskanten Spielen auszuprobieren, die geprägt sind von Verführung, Erniedrigung und subtiler Gewalt. Cédric treibt die Mädchen zu immer gefährlicheren Mutproben an, mit denen er Beweise ihrer Zuneigung und Ergebenheit fordert. Bis es zu einem tödlichen Unfall kommt und François in den Verdacht gerät, daran beteiligt zu sein…

Synopsis:

François, a young doctor fresh out of med-school, relocates from Paris to Beauval, a new town, where monotonous rows of brand-new houses make up the residential “Beauval Heights”. François quickly becomes the target for an adolescent gang, led by Cédric and Matthieu, a charismatic leader and his associate. At the edges of the forest, they play dangerous games to beat back their boredom. Dares, provocation, seduction, anything is an excuse to break the routine. But one of their games goes wrong.

The body of 12 year-old Agnes is found at the side of the road, the victim of a hit-and-run. The community sticks together in the face of this drama. However because of their will to dominate, Cédric and Matthieu don’t intend to simply forget the accident. Repressing their own part in the tragedy, they determine to find the runaway driver.

Suspecting François as the possible driver, they harass him with new fervor. The gang loiters in and around his house and closes in on his fiancé. Only the 14 year-old Claire has reserves, a sign of her attraction to the young doctor. A unique friendship develops between them, but she turns out to be his downfall.

The seemingly tranquil little village is pervaded by a menacing atmosphere of suspicion and manipulation. François’ life is in danger.

Résumé de film:

François, jeune médecin fraîchement diplômé, quitte Paris pour s’installer à Beauval, ville nouvelle, où les pavillons flambant neufs s’alignent avec monotonie dans la Résidence „Les Hauteurs de Beauval“. 
François devient vite un enjeu pour un groupe d’adolescents, mené par Cédric et Matthieu, un chef charismatique et son accolyte. La bande noie son ennui dans des jeux dangereux, à la lisière de la forêt. Défis, provocation, séduction, tout est bon pour briser la routine. Mais un de ces jeux tourne mal.

Le corps d’Agnès, 12 ans, est retrouvé sur le bord de la route. Elle a été renversée par un chauffard qui a pris la fuite. La communauté reste solidaire face à ce drame. Mais Cédric et Matthieu, dans leurs efforts de domination, n’entendent pas oublier l’accident aussi facile-ment. Pour refouler leur part de responsabilité, ils comptent trouver le coupable.

Dès lors, ils resserrent l’étau autour de François, qu’ils considèrent comme le conducteur possible. C’est alors que la bande d’adolescents rôde autour de sa maison, s’introduit chez lui, se rapproche de sa fiancée. Seule Claire, 14 ans, reste un peu à l’écart en affichant une attirance pour le jeune médecin jusqu’à établir une singulière amitié avec lui. Et, c’est elle finalement qui l’entraîne vers sa chute.

La tranquillité apparente de la petite ville laisse place à une atmosphère pesante de suspi-cion et de manipulation. La vie de François est en danger.

Originaltitel:

LA LISIÈRE

Internationale Titel:

LA LISIÈRE – AM WALDRAND /
THE EDGE

Buch und Regie:

Géraldine Bajard

Herstellungsland und -jahr:

Frankreich, Deutschland 2010

Eine Koproduktion von:

Cinema Defacto und
23/5 Filmproduktion

in Zusammenarbeit mit:

The Post Republic, Digimage Cinéma, Canal+, CinéCinéma, ZDF/3sat

Gefördert von:

Centre National de la Cinématographie, Filmförderungsanstalt FFA, Région Île-de-France, Medienboard Berlin-Brandenburg, MEDIA i2i,
MEDIA Programme of The European Union

Verleih Deutschland:

Real Fiction Verleih

Weltvertrieb:

The Match Factory

Kinostart Deutschland:

28. April 2011

Uraufführung:

10. August 2010, 63° Festival del Film Locarno (Cineasti del presente)

Kurzinhalt:

Hannah Maynard ist Anklägerin am Kriegsverbrechertribunal in Den Haag und führt einen Prozess gegen Goran Duric, einen ehemaligen Befehlshaber der jugoslawischen Volksarmee. Ihm wird vorgeworfen, für die Deportation und den späteren Tod bosnisch-muslimischer Zivilisten in Kasmaj, einer Kleinstadt in der heutigen Republika Srpska, verantwortlich zu sein.

Als sich ein wichtiger Augenzeuge bei seiner Aussage in Widersprüche verstrickt, schickt das Gericht eine Delegation nach Bosnien, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Die Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Zeugen erhärten sich, allem Anschein nach sagt er nicht die Wahrheit. Kurz darauf findet man seine Leiche; er hat sich in seinem Hotelzimmer das Leben genommen.

Hannah gibt den Fall noch nicht verloren. In der Hoffnung, neue Erkenntnisse zu ge­winnen, reist sie zur Beerdigung des Zeugen nach Sarajevo und trifft dort auf dessen Schwester Mira. Schon bald gewinnt Hannah den Eindruck, dass die junge Frau viel mehr über den Angeklagten zu sagen hat als sie zunächst zugeben möchte.

Obwohl Mira Angst hat, sich der Vergangenheit zu stellen und damit ihre ahnungslose Familie zu gefähr­den, mit der sie sich in Deutschland ein neues Leben aufgebaut hat, liefert sie schließlich den entscheidenden Hinweis für Durics Verbre­chen und erklärt sich bereit, ihre Aussage vor dem Tribunal in Den Haag zu wiederho­len.

Unmittelbar vor der entscheidenden Verhandlung versuchen Durics Verteidiger, Miras Zulassung als Zeugin abzuwenden – und finden mit ihrem Anliegen unerwartet Unterstützung von Seiten der Richterschaft. Hannah begreift, dass ihre Gegner nicht nur auf der Anklagebank, sondern auch in den eigenen Reihen zu finden sind. Im Spannungsfeld zwischen dem politischen Interesse der Vereinten Nationen und ihrem eigenen Anspruch auf Unabhängigkeit kämpft Hannah gegen die Schatten­seiten von Recht und Gerechtigkeit.

Synopsis:

Hannah Maynard, is a prosecutor at the International Criminal Tribunal in The Hague, and is leading a trial against Goran Duric, a former commander of the Yugoslavian National Army. He is accused of the deportation and later killing of Bosnian-Muslim civilians in Kasmaj, a small town in what is now the Srpska Republic Republika Srpska.

When a key witness is ensnared in the contradictions of his testimony, the Tribunal tribunal sends a delegation to Kasmaj to get a definitive picture of the events on site. Doubts as to the witness‘ credibility are confirmed; it seems to all that to all appearances he is not tellinghas not told the truth. Shortly afterwards his body is found; he has killed committed suicide himself in his hotel room.

For Hannah however, the case is not yet lost. Hoping to uncover new findings, she travels to the witness‘ burial in Sarajevo and once there meets his sister Mira there. Hannah soon senses that Mira has much more to say about the defendant than she is willing to admit.

Even though Mira is afraid to face up to the past and hence endanger her unsuspecting family, with whom she has built up a new life in Germany after the war, she finally delivers the key piece of evidence for Duric’s crimes and agrees to testify at the tribunal in The Hague.

Shortly before the critical hearing, Duric’s defence triesy to have Mira’s testimony disallowed – and find unexpected support from sides of the judiciary. Hannah realises that her opponents are not only to be found in the dock but also among her own ranks. Caught in this conflict of values between international political interests and the assertion of her own independence, Hannah finds herself battling against the dark sides of law on the one hand, and true justice on the other.

Originaltitel:

STORM

Internationaler Titel:

STURM / LA RÉVÉLATION /
THE TRIBUNAL / HANNAHS VALG

Regie:

Hans-Christian Schmid

Buch:

Bernd Lange, Hans-Christian Schmid

Herstellungsland und -jahr:

Deutschland, Dänemark, Niederlande 2009

Eine:

23/5 Filmproduktion

in Koproduktion mit:

Zentropa Entertainments Berlin Zentropa International Köln Zentropa Entertainments5 Zentropa International Netherlands IDTV Films, Film i Väst SWR, ARTE, WDR und BR

Verleih Deutschland:

Piffl Medien GmbH

Weltvertrieb:

TrustNordisk

Kinostart Deutschland:

10. September 2009

Uraufführung:

07. Februar 2009, offizieller Wettbewerbsbeitrag der 59. Int. Filmfestspiele Berlin

Kurzinhalt:

Die wenigsten Gäste der Berliner Nobelhotels haben eine Vorstellung davon, welche Reise die frischen Laken und Handtücher ihrer Zimmer hinter sich haben, wenn sie jeden Morgen gegen die angefallene Schmutzwäsche ausgewechselt werden.

Ein Dutzend Lastwagen pendelt täglich zwischen Berlin und der polnischen Klein-stadt Gryfino hin und her. Dort steht, gleich neben dem Kraftwerk, von dem der heiße Dampf bezogen wird, die deutsche Wäscherei »Fliegel«. Vierhundert polnischen Mitarbeiter sorgen hier zu niedrigen Löhnen und rund um die Uhr dafür, dass die Container aus Berlin innerhalb von vierundzwanzig Stunden mit sauberer Wäsche gefüllt zurück in der deutschen Hauptstadt sind.

»Die wundersame Welt der Waschkraft« ist eine Geschichte über Arbeit, die ausgewandert ist, und über die Menschen, die sie Tag für Tag erledigen. Monika, die genau wie ihr Mann Schicht arbeitet und sich um die Zukunft ihrer Tochter Marta sorgt, seit die ihren Job in der Wäscherei verloren hat. Beata, eine allein erziehende Mutter, die mit ihrem Freund und dessen Ex-Frau unter einem Dach lebt und versucht mit ihren drei Kindern über die Runden zu kommen. Und Beatas Mutter Lidia, die ein wenig Geld dazu verdienen will und sich in den Kopf gesetzt hat, ein halbes Jahr nach England zu fahren, um dort Tulpen einzutopfen.

Drei Generationen von Frauen, ein gemeinsamer, bescheidener Traum: privates Glück, ein eigenes Haus, eine Familie. Und der Wunsch, dass es den Kindern einmal besser gehen soll. Fünf Jahre nach Polens Beitritt zur Europäischen Union ist die Grenze nach Deutschland zwar offen, aber die schöne Welt der Berliner Fünf-Sterne-Hotels ist immer noch ein gutes Stück entfernt.

Synopsis:

Hardly any guests of the high-class Berlin hotels have an idea of the journey the fresh sheets and towels in their rooms have completed before being exchanged with the used laundry each and every morning.

A dozen trucks travel 140 kilometers back and forth between Berlin and the small Polish town of Gryfino. There, located right beside the power plant that supplies the hot steam, lies the German laundry factory »Fliegel«. Four hundred Polish workers operate day and night for low wages, making sure that the containers from Berlin are filled with clean laundry and delivered back to the German capital city within 24 hours.

»The Wondrous World of Laundry« is a story about labor that has migrated and about the people, who carry it out day after day. Monika, who does shift work like her husband and worries about her daughter Marta’s future after she lost her job at the laundry. Beata, a single mother, who lives under the same roof with her boy friend and his ex-wife and tries to make ends meet together with her three children. And Beata’s mother Lidia, who has set her mind on earning some additional money by going to London to pot tulips for six months.

Three generations of women, one collective, modest dream: to find private happiness, a home to call one’s own, a family. And the desire that their children will have it better one day. Five years after Poland’s entry into the European Union the borders to Germany are open, but the shining world of Berlin’s five-star-hotels is still a far cry away.

Originaltitel:

DIE WUNDERSAME WELT DER WASCHKRAFT

Internationaler Titel:

THE WONDROUS WORLD OF LAUNDRY

Buch und Regie:

Hans-Christian Schmid

Herstellungsland und -jahr:

Deutschland 2009

Eine

23/5 Filmproduktion

in Koproduktion mit:

RBB /ARTE

Verleih Deutschland:

Piffl Medien GmbH

Weltvertrieb:

Bavaria Film International

Kinostart Deutschland:

07. Mai 2009

Uraufführung:

12. Februar 2009, 59. Int. Filmfestspiele Berlin (Special Screening beim 39. Internationalen Forum des jungen Films)

Kurzinhalt:

Sven (Alexander Fehling) hatte sich seinen Zivildienst eigentlich anders vorgestellt. Er wollte auf jeden Fall ins Ausland und etwas Sinnvolles machen. Doch als sein Platz in einem Jugendzentrum in Amsterdam kurzfristig abgesagt wird, bleibt für ihn nur noch eine Stelle in der Begegnungsstätte in Auschwitz übrig. So findet er sich auf einmal in der polnischen Kleinstadt Oswiecim wieder und damit an dem Ort, dessen Name in der Welt zum Symbol für den nationalsozialistischen Völkermord geworden ist.

Svens erste Erlebnisse in Oswiecim machen es ihm nicht unbedingt leicht, sich mit der neuen Situation zu arrangieren. Das Museum erinnert ihn an seinen langweiligen Geschichtsunterricht, er kann sich kaum verständigen, die Jugendlichen der Stadt machen sich über den »Fritz« aus Deutschland lustig und er bekommt den Auftrag, sich um den eigenwilligen Stanislaw Krzeminski (Ryszard Ronczewski) zu kümmern. Der KZ Überlebende ist stur an diesem Ort geblieben und arbeitet an der Restaurierung von Koffern, die den Häftlingen vor ihrer Ermordung im Lager geraubt wurden. Krzeminski lässt Sven deutlich spüren, was er davon hält, dass nun ein junger Deutscher dafür verantwortlich sein soll, dass er rechtzeitig zur verhassten Krankengymnastik kommt und seine Einkäufe erledigt.

Erst durch Svens Umzug in die angrenzende Kleinstadt Oswiecim eröffnet sich ihm endlich eine Welt außerhalb des Lagers. Ania (Barbara Wysocka), die als Dolmetscherin im Museum arbeitet, vermietet ihm ein Zimmer in ihrer kleinen Wohnung. Durch sie und ihren Bruder Krzysztof (Piotr Rogucki) wird Sven langsam in das Leben der polnischen Stadt hineingezogen…

Im Laufe der Zeit erkennt Sven in Auschwitz nicht nur den Ort des Grauens, sondern auch die moderne, polnische Kleinstadt mit ihrem alltäglichen Leben; nicht nur die Erinnerung an den Völkermord, sondern auch den Gedenkstättentourismus. Inmitten dieser Widersprüche entsteht Svens Liebe zu Ania, Mitgefühl für Krzeminski und die herausfordernde Erkenntnis, dass auch er seiner Verantwortung der Geschichte gegenüber gerecht werden muss…

Synopsis:

This was not really what Sven, a young German twen, had had in mind for his alternative civilian service. He wanted to go abroad and do something meaningful. But then his job at a Dutch youth center was cancelled on short notice and the only place left was the International Meeting Center in Auschwitz.

Sven arrives at the Center’s guesthouse, situated right next to the parking lot of the Auschwitz Museum. No one else lives there except the unamendable Stanisław Krzemiński, a former camp inmate, who has successfully fended off all attempts of his environment to make life more comfortable for him. He resolutely sees this place as where he belongs and continues to work on the conservation of suitcases from the camp. The old man doesn’t hide the fact that he doesn’t think much of the new inhabitant, who disturbs his hermetic life.

Sven’s first days in Oświęcim don’t raise his spirit, either: he’s unable to communicate and the town youths quickly brush him off. To top it all, he’s asked to take care of Krzemiński. Sven is devastated, but also for the old man, it’s an enormous humiliation that now a young German is responsible for taking him to his hated gym classes and running his errands. Krzemiński’s history as a former inmate has no effect on Sven. The old man and his cosmos are too abstract for him and Krzemiński’s constant taunts and commands seriously get on Sven’s nerves.

Sven moves out of the guesthouse and into the small town Oświęcim. There, he discovers a world apart from the Museum Memorial. Ania, a young Polish interpreter who works as a German guide at the Museum, rents him a room in her small apartment. Her brother, Krzysztof, who also temporarily lives there, dislikes the idea. Through the two of them, Sven is slowly drawn into the contemporary everyday life of the Polish town.

Sven falls in love with Ania, who initially tries to keep him at a distance. She has applied for a stipendium in Brussels and sees it as her one and only chance to finally leave her hometown. But growing feelings for Sven and the fact that Krzysztof just lost his job make it hard for her to stick to her decision.

Originaltitel:

AM ENDE KOMMEN TOURISTEN

Internationaler Titel:

AND ALONG COME TOURISTS /
ET PUIS LES TOURISTES

Buch und Regie:

Robert Thalheim

Herstellungsland und -jahr:

Deutschland 2007

Eine:

23/5 Filmproduktion

in Koproduktion mit:

ZDF Das kleine Fernsehspiel

Verleih Deutschland:

X Verleih AG

Weltvertrieb:

Bavaria Film International

Kinostart Deutschland:

16. August 2007

Uraufführung:

21. Mai 2007, 60. Festival de Cannes (Un Certain Regard)

Kurzinhalt:

Die süddeutsche Provinz, Anfang der 70er Jahre. Michaela Klingler schafft es, ihr streng katholisches Elternhaus zu verlassen. Nach mehrfachen Aufenthalten in Krankenhäusern auf Grund einer Epilepsie kann sie jetzt endlich ihr Studium im nahen Tübingen beginnen. Durch ihre erste Liebe Stefan und ihre neue Freundin Hanna entfernt sie sich von den Vorstellungswelten ihrer Eltern.

Die Zukunft ist ein Versprechen, das Michaela unbedingt einlösen will. Doch eines Nachts bricht sie im Wohnheim zusammen, hört innere Stimmen und glaubt mehr und mehr daran, von Dämonen besessen zu sein.

Michaela verheimlicht ihren Zustand so gut es geht, denn jedes Anzeichen von Schwäche würde eine Rückkehr nach Hause bedeuten: zu einem gutmütigen, einfachen Vater, aber auch zu einer Mutter, deren Nähe, Verständnis und Liebe sie nicht erreichen kann. Erst in Pfarrer Borchert findet Michaela einen Vertrauten, der ihr im Gegensatz zu den Ärzten und Psychologen Glauben schenkt. Die zunehmende Verschlechterung ihres Zustands stärkt die Überzeugung des Pfarrers und Michaelas, dass ihr nur durch einen Exorzismus zu helfen ist.

Synopsis:

A small town in the 1970s in southern Germany. Michaela, 21, has grown up in a deeply religious family, with a kind but weak father and a cold-hearted, distant mother.

Despite her years-long battle with epilepsy, Michaela burns to leave home and study at the university. There, her first taste of feedom, her budding love for Stefan and her friendship with Hanna crack open the shell of faith and family within which she had always felt secure and protected. The result is a breakdown. Not a normal epileptic attack, but a frightening onrush of grotesque faces and voices.

Afraid of being sent back home to her family, Michaela consults a priest who reinforces her conviction that she is possessed. Though Stefan and Hanna entreat her to seek psychiatric help, they are unable to break through the dense religious and moral ties binding Michaela to her family , and leave her to her fate…

Originaltitel:

REQUIEM

Internationaler Titel:

REQUIEM

Regie:

Hans-Christian Schmid

Buch:

Bernd Lange

Herstellungsland und -jahr:

Deutschland 2006

Eine

23/5 Filmproduktion

in Koproduktion mit:

SWR, ARTE, WDR und BR

Verleih Deutschland:

X Verleih AG

Weltvertrieb:

Bavaria Film International

Kinostart Deutschland:

10. März 2006

Uraufführung:

17. Februar 2006, offizieller Wettbewerbsbeitrag der 56. Int. Filmfestspiele Berlin

Webseite:

Requiem on IMDB